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	<title>HandicapNews</title>
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	<description>Aktuelle News und Artikel</description>
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		<title>Mit dem Rollstuhl am Zaun hochgezogen, Stress im Parkhaus Westpfalz Klinikum</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 12:15:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Handicap</dc:creator>
				<category><![CDATA[Handicap News]]></category>
		<category><![CDATA[rollstuhl]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem Rollstuhl am Zaun hochgezogen, Stress im Parkhaus Westpfalz Klinikum Stress und Ärger bei der Suche nach einem Behindertenparkplatz hatte Enrico G. im Parkhaus des Westpfalzklinikums. Er ist Rollstuhlfahrer und musste vor und nach seiner Behandlung eine anstrengende Irrfahrt hinter sich bringen. Der Klinik Geschäftsführer will nun die Beschilderung verbessern. Enrico der seit einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://handicapnews.de/wp-content/uploads/2012/05/parkplatz_head.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-753" title="parkplatz_head" src="http://handicapnews.de/wp-content/uploads/2012/05/parkplatz_head.gif" alt="" width="600" height="149" /></a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Mit dem Rollstuhl am Zaun hochgezogen, Stress im Parkhaus Westpfalz Klinikum</span></p>
<p>Stress und Ärger bei der Suche nach einem Behindertenparkplatz hatte Enrico G. im Parkhaus des Westpfalzklinikums. Er ist Rollstuhlfahrer und musste vor und nach seiner Behandlung eine anstrengende Irrfahrt hinter sich bringen. Der Klinik Geschäftsführer will nun die Beschilderung verbessern.</p>
<p><span id="more-720"></span></p>
<p>Enrico der seit einem Arbeitsunfall 1999 querschnittsgelähmt ist, wollte zur Schmerztherapie ins Krankenhaus. Zur Fahrt in das Klinikum benutzte er sein Auto und benötigte dort einen Behindertenparkplatz.<br />
Zwei Behindertenparkplätze seien zu weit entfernt vom Klinikum, sagte er.</p>
<p>Erst bei seinem nächsten Termin erfuhr Enrico dann, dass im Parkhaus des Klinikums an der Späthstraße drei Parkplätze für Behinderte ausgewiesen sind. Die suchte er bei seinem zweiten Behandlungstermin, doch alle drei Plätze waren besetzt. Geduhn musste warten, bis ein anderer Parkplatz frei wurde.</p>
<p>Das eigentliche Problem stellte sich ihm jedoch, als er zu seinem Auto zurück wollte.  <em>„Da man das Parkhaus nur über eine steile Auffahrt erreicht, dachte ich, da muss doch einen Aufzug vom unteren Parkplatz geben. Aber was soll ich sagen: Gibt es nicht, nur ein Treppenhaus.“</em></p>
<p>Deshalb zog er sich mit seinem Rollstuhl an einem Zaun die steile Auffahrt ins Parkhaus hoch. Dort angekommen, sah er sich nach einem Parkautomaten um, damit er sein Ticket bezahlen konnte. Fehlanzeige: Der Kassenautomat steht neben dem Krankenhauseingang/der Pforte an der Späht- Straße.</p>
<p>„Wie konnte ich so dumm sein zu denken, der Parkscheinautomat ei im Parkhaus?“, fragt Enrico ironisch.</p>
<p>So blieb dem Rollstuhlfahrer nichts anderes übrig. Als nochmals die Ausfahrt hinunter und anschließend wieder hochzufahren.</p>
<p><a href="http://handicapnews.de/wp-content/uploads/2012/05/behindertenparkplatz_zaun2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-755" title="Behindertenparkplatz Zaun" src="http://handicapnews.de/wp-content/uploads/2012/05/behindertenparkplatz_zaun2.jpg" alt="" width="600" height="400" /></a></p>
<p>„Wir stellen an der Einfahrt zum Parkhaus Schilder auf, die auf den Kassenautomaten neben der Pforte hinweisen, „ will Geschäftsführer Peter F. den Standort der Automaten gleich beim Einfahren ins Parkhaus hervorheben. Auf den Parkhausdecks habe man bewusst keine Ticketautomaten aufgestellt. Denn wer Probleme beim Bezahlen habe, könne sich direkt an die Pförtner wenden. Im anderen Fall müsste er den Weg aus dem Parkhaus zur Pforte noch einmal gehen. An der Autoausfahrtramper, die Enrico zum Ticketautomaten genommen habe, sei auf die Wand der Hinweis geschrieben: “Ausgang Kassenautomat“.</p>
<p>Die Aufschrift mit einem Richtungspfeil habe Enrico wahrscheinlich nicht sehen können oder nicht wahrgenommen, meinte der Geschäftsführer. Enrico habe mit der Autoausfahrtrampe „ausgerechnet die steilste Stelle“ auf dem Weg zurück ins Parkhaus erwischt. Die beiden Einfahrten an der Spähtstraße seinen leichter zu bewältigen.</p>
<p>Er wies ferner darauf hin, dass es weitere Behindertenparkplätze außerhalb des Parkhauses gebe: zwei direkt gegenüber der Einfahrt zum Klinikum in der Spähtstraße 4, ein weiterer in der Spähtstraße 10. Auf dem Krankenhausgelände seien ebenfallsBehindertenparkplätze die allerdings häufig belegt, schränkte Förster ein. (ita</p>
<p><a href="http://handicapnews.de/wp-content/uploads/2012/05/behindertenparkplatz_2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-737" title="Behindertenparkplatz" src="http://handicapnews.de/wp-content/uploads/2012/05/behindertenparkplatz_2.jpg" alt="" width="600" height="402" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Weil der Wind keinen Unterschied macht</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 14:27:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Handicap</dc:creator>
				<category><![CDATA[Handicap Sport]]></category>
		<category><![CDATA[handicap sport]]></category>
		<category><![CDATA[segeln handicap]]></category>
		<category><![CDATA[sport handicap]]></category>
		<category><![CDATA[sport mit handicap]]></category>

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		<description><![CDATA[Wind, Wellen, Rollis &#8211; und verstrickt in das eigene Helfersyndrom. Auf der Ostsee, Nordsee und dem IJsselmeer mit einem über 100 Jahre alten Zweimaster zu segeln ist eine Sache, dabei mit anzufassen und eigene Grenzen zu überschreiten eine andere. Zu lernen, dass ein Mensch im Rollstuhl weit weniger hilflos ist, als man denkt, macht aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Weil der Wind keinen Unterschied macht" href="http://handicapnews.de/weil-der-wind-keinen-unterschied-macht/"><img class="alignleft size-full wp-image-679" title="Segelsport mit Handicap" src="http://handicapnews.de/wp-content/uploads/2012/05/sport-handicap4.jpg" alt="" width="600" height="240" /></a></p>
<p>Wind, Wellen, Rollis &#8211; und verstrickt in das eigene Helfersyndrom. Auf der Ostsee, Nordsee und dem IJsselmeer mit einem über 100 Jahre alten Zweimaster zu segeln ist eine Sache, dabei mit anzufassen und eigene Grenzen zu überschreiten eine andere.</p>
<p>Zu lernen, dass ein Mensch im Rollstuhl weit weniger hilflos ist, als man denkt, macht aus einem Segeltörn ein Abenteuer der ganz besonderen Art. &#8220;Weil der Wind keinen Unterschied macht&#8221; berichtet von einem solchen Abenteuer.</p>
<p><span id="more-631"></span></p>
<p>Ein augenzwinkernder Reisebericht der sehr persönlichen Art über das Miteinander behinderter und nichtbehinderter Menschen auf dem niederländischen Plattbodenschiff \&#8221;Lutgerdina\&#8221;, erzählt aus der Sicht einer blutigen Segelanfängerin. Lesevergnügen für alle, die sich gerne eine frische Brise um die Nase wehen lassen oder von Wind und Wellen träumen &#8211; mit mehr Tiefgang als ein Plattbodenschiff jemals haben wird.</p>
<h2>Broschürenheftung 16 Kapitel inklusive 30 Farbfoto</h2>
<div>
<p>Broschürenheftung, 16 Kapitel inklusive 30 Farbfotos, unverbindliche Preisempfehlung: 7,- Euro + Versandkosten 1,30 bis zu 3 Exemplare. Der Versandt erfolgt über Frau Ursula und wird gegen Vorkasse abgerecht. Die Bankverbindung wird Ihnen per Mail mitgeteilt. Leseprobe 1: Wir segeln Wir haben so lange gespült, dass inzwischen die Sonne verschwunden ist. Dicke dunkle Wolken hängen über uns am Himmel. Der Wind hat zugenommen, es nieselt und die Gischt spritzt auf, wenn die Lutgerdina auf die Wellen klatscht. Auf dem Deck bewegen sich unförmige blau-orange Figuren, die mich noch am ehesten an die Teletubbies erinnern. Was ist hier passiert!?</p>
<p>Sind wir während unserer Spülorgie unbemerkt von einer wilden Horde Laa-Laas, Tinky-Winkys, Dipsys und Pos geentert worden? Zu meiner Erleichterung stelle ich fest, dass die Kommunikationsfähigkeit dieser Knuddelviecher über verzücktes Quietschen und Ein-Wort-Sätze hinausgeht. Mit der Stimme einer Zimmergenossin spricht ,ich ein Wesen aus einem rolli an: „Wir sollen Schwimmwesten anlegen. Und wenn Du kein Regenzeug dabei hast, kannst Du Dir aus den Schränken im Durchgang eine wetterfeste blaue Hose und Jacke nehmen.“ Ach so, daher die einheitliche Montur! Da das einzig wirklich Wetterfeste an mir meine Gummistiefel sind, gehe ich zu dem Schrank mit der Kleidung.<br />
Die Hosen sind im Taillen kaschierenden Latzhosenstil geschnitten und wirken weder aufdringlich sexy noch sportlich.</p>
<p>Den Jacken sieht man ihre erprobte Wetter- und Windbeständigkeit schon von Weitem an. Ich unterdrücke jede herpesfördernde Vorstellung, wie vielen Abenteurern vor mir die Kapuzenschließe im Hals-Mund-Bereich vor den Unbillen des Wetters geschützt hat … Und nun noch die Schwimmwesten über die blaue Kostümierung. Oh Gott, welche grazile Elfe hat diese Weste nur zuvor getragen?! Wie praktisch, dass die beiden Seitenbändel stufenlos der eigenen Fülle angepass werden können. Etwas weniger erotisch, aber ansonsten ähnlich einer Korsettverschnürung sind hierbei die unterstützenden Hände eines Partners sehr hilfreich. Ich fühle mich nun sicher wie in Abrahams Schoß – und unbeweglich wie ein Hinkelstein! Zum Halsen wird noch jemand an einem der Seile im Vorschiff benötigt.</p>
<p>Beim Kreuzen fährt das Schiff der Nase nach im Zick-Zack-Kurs gegen die Windrichtung auf ein bestimmtes Ziel zu, beim Halsen dreht es mit seinem Hinterteil durch den Wind. Die hierfür notwendigen Aktionen werden auf mehrere Akteure an den unterschiedlichen Stellen des Schiffes aufgeteilt. Immer zu zweit wird gekurbelt, gefiert oder an Seilen gezogen. … Ich kurbel und ziehe, was das Zeug hält beziehungsweise was meine Muskeln hergeben. Zugegebenermaßen ist das nicht allzu viel, doch meine Kurbelteampartnerin gleicht das glücklicherweise aus.</p>
<p>Eimerweise Asche auf mein Haupt, dass ich jemals geglaubt habe, Segeln für behinderte Menschen könne nicht anstrengend sein!!! Den unvermeidlichen Muskelkater, der sich nach dem zweiten Tag einstellt, nehme ich als gerechte Strafe einer wie auch immer gearteten höheren Macht für meine frevelhaften Gedanken reumütig an. Kapitelübersicht: Vorwort Wie alles für mich begann Platz ist in der kleinsten Hütte … oder !? Frühstückszeit Auf dem Weg nach oben Wir segeln Spaghetti á la Irgendwas Das Verhältnis zum Wettergott Starke Männer (und Frauen) gesucht Abendstimmung Nebel des Grauens Trockenfallen Der weiße Hai Segelchinesisch für Anfänger Das erste Mal Springende Bäume und andere Herausforderungen Von Mauern, Gurken und Integration Ein spezielles Dankeschön</p>
</div>
<h2>Segeltörn auch für Rollstuhlfahrer</h2>
<div>
<p>Segeltörn auch für Rollstuhlfahrer Mit dem Wind in den Segeln die Friesische See, das IJsselmeer oder das Wattenmeer erkunden? Das ist möglich mit dem schnellen und sehr stabilen Katamaran Beatrix vom malerischen Örtchen Heeg in Friesland aus. Auf Tagestouren können Sie verschiedene Orte, wie z. B. Workum, Sneek, Hindelopen und Stavoren besuchen. Die Fahrtroute wird immer gemeinsam bestimmt! Fahrten, z. B. über das Wattenmeer, gehören ebenso zu den Möglichkeiten. DER TÖRN Die endgültige Route wird von der gesamten Crew gemeinsam festgelegt. Hierbei werden die Wünsche der Gäste an Bord weitgehend berücksichtigt, sofern Wind und Wetter nicht einen anderen Kurs vorgeben – denn aktives Segeln steht im Vordergrund.</p>
<p>Beim Segeln können Sie aktiv dabei sein: Segel setzen, Segel bergen, Segelstellungen zu Wind verändern, das Ruder führen. Fast alle Arbeiten können auch aus dem Rollstuhl durchgeführt werden. Jeder hilft nach seinen Möglichkeiten. Unser Motto Der Wind macht keinen Unterschied ! Das saubermachen des Schiffes und die Verpflegung ist während des Törns gemeinsame Arbeit.</p>
<p>Im Preis enthalten ist die Miete des Schiffes mit zwei Personen Besatzung, Hafengebühren, Gas, Treibstoff, Brücken- und Schleusengeld. Preisänderungen vorbehalten. Die Beatrix Das übersichtliche Schiff wurde speziell dazu entwickelt, um von behinderten Menschen gesegelt werden zu können. Alle Segel können vom Rollstuhl aus bedient werden. Von einem Lift aus kann das Schiff mit einem Steuerrad oder einem Joystick gesteuert werden. Die Beatrix wurde mit der neuesten Technik versehen und bietet selbst Sehbehinderten und Blinden durch einen Audiokompass und Braillekarten problemlos die Möglichkeit, das Schiff zu führen. as Schiff bietet Platz für 12 Gäste, von denen allerdings maximal 4 Rollstuhlfahrer sein dürfen.<br />
Die Beatrix ist mit einer geräumigen und behindertengerechten Toilette (höhenverstellbar) ausgerüstet und verfügt über einen gemütlichen Salon mit einer gut ausgestatteten Küche. FÜR WEN GEEIGNET? Für alle, die gesellig einen Törn verbringen wollen. Hier treffen sich „Greenhorns“ mit alten „Hasen“ und alle kommen auf ihre Kosten. DIE ANREISE Heegerreicht man bequem via Amsterdam mit der Bahn. Auch mit dem PKW ist Elahuizen gut erreichbar.</p>
<p><strong>Ursula Janning</strong></p>
<p>W+W Segeltörn-Reisen e.V. co/<br />
Michael Wendt Berghauser Str. 109<br />
42349 Wuppertal</p>
<p>Tel. 0202 471747<br />
FAX 0202 4968649<br />
E-Mail: <a title="www.segeltoern-reisen.de" href="http://info@segeltoern-reisen.de" target="_blank">info@segeltoern-reisen.de</a><br />
Web: <a title="www.segeltoern-reisen.de" href="http://info@segeltoern-reisen.de" target="_blank">www.segeltoern-reisen.de</a></p>
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		<title>Neuer Schwerbehindertenausweis bis 2015</title>
		<link>http://handicapnews.de/neuer-schwerbehindertenausweise/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 09:59:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Handicap</dc:creator>
				<category><![CDATA[Behindertenausweis]]></category>
		<category><![CDATA[neuer Schwerbehindertenausweis]]></category>
		<category><![CDATA[Schwerbehindertenausweis]]></category>
		<category><![CDATA[Schwerbehindertenausweise]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Technik macht auch vor dem Schwerbehindertenausweis nicht halt, alter Papierausweis gegen neue benutzerfreundliche Plastikkarte im Banken oder Krankenkassen Design. Der Bundesrat hat der Einführung zugestimmt und den Weg für die neuen Karten geebnet. Die Einführung eines neuen Formates für die Schwerbehindertenausweise steht kurz bevor. Kurz ist natürlich immer relativ im diesem Fall sollen die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp"><a href="http://handicapnews.de/wp-content/uploads/2012/05/schwerbehindertenausweis1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-570" title="schwerbehindertenausweis" src="http://handicapnews.de/wp-content/uploads/2012/05/schwerbehindertenausweis1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die Technik macht auch vor dem Schwerbehindertenausweis nicht halt, alter Papierausweis gegen neue benutzerfreundliche Plastikkarte im Banken oder Krankenkassen Design. Der Bundesrat hat der Einführung zugestimmt und den Weg für die neuen Karten geebnet.</div>
<p><span id="more-566"></span></p>
<p>Die Einführung eines neuen Formates für die Schwerbehindertenausweise steht kurz bevor. Kurz ist natürlich immer relativ im diesem Fall sollen die Ausweise am 1 Januar 2015 eingeführt werden, also den alten Papierausweis noch nicht entsorgen es ist  noch ein wenig Zeit.</p>
<p>Der neue Schwerbehindertenausweis und seine Ausmaße sowie das Design richteten sich an die europäische Norm für Identifikationskarten. Die Farbe Grün Orange bleibt wie gehabt und verändert sich nicht um die Wiedererkennung zu gewährleisten so die Begründung.</p>
<p>Quelle: <strong><a href="http://www.kobinet-nachrichten.org">kobinet-nachrichten</a></strong></p>
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		</item>
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		<title>Patrick Naumann Mitsegler</title>
		<link>http://handicapnews.de/selgeln-rollstuhlfahrer/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 08:54:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Handicap</dc:creator>
				<category><![CDATA[Handicap Sport]]></category>
		<category><![CDATA[segeln rollstuhlfahrer]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor ca. ½ Jahr habe ich per Zufall gehört, dass in Holland auf dem Ijsselmeer ein großes Segelschiff segelt, wo es auch sieben Plätze für Rollstuhlfahrer gibt. Für 620,- € kann man dort eine Woche lang mit segeln. In den Kosten ist alles enthalten, auch die Verpflegung. Wenn man eine Begleitperson mitbringt muß diese ebenfalls [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://handicapnews.de/wp-content/uploads/2012/04/image0061.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-562" title="Segeln mit Handicap" src="http://handicapnews.de/wp-content/uploads/2012/04/image0061-150x124.jpg" alt="" width="150" height="124" /></a>Vor ca. ½ Jahr habe ich per Zufall gehört, dass in Holland auf dem Ijsselmeer ein großes Segelschiff segelt, wo es auch sieben Plätze für Rollstuhlfahrer gibt. Für 620,- € kann man dort eine Woche lang mit segeln. In den Kosten ist alles enthalten, auch die Verpflegung. Wenn man eine Begleitperson mitbringt muß diese ebenfalls bezahlen. Im Frühjahr 2011 hatte ich mich nun dort angemeldet und vom 10.09.2011-16.09.2011 bin ich gemeinsam mit 16 weiteren Personen (+ Skipper + 2 Matrosen) auf dem Ijsselmeer und Nordsee gesegelt. Organisiert wird diese Reise ein Mal im Jahr von Michael Wolter, Michael Wendt und Kerstin Wendt gemacht, welche selber auch immer mit segeln und den Verein W+W Segeltörnreisen (<a href="http://www.segeltoern-reisen.de">www.segeltoern-reisen.de</a>) gegründet haben.</p>
<p><span id="more-546"></span></p>
<p>Die beiden Männer haben auch selber ein Handicap (ein Rollifahrer, ein „Läufer“).Das Schiff heißt Lutgerdina ist über 100 Jahre alt, ca. 35 m lang, hat 2 Masten und vier Segel. Neben dem Skipper (Kapitän) und den beiden Maats (Matrosen), welche immer an Bord sind ist auf dem Schiff Platz für 20 Teilnehmer, wovon sieben Personen Rollstuhlfahrer sein können. Das Schiff ist behindertengerecht umgebaut, mit einem kleinen Fahrstuhl und mit Liftern in den Kajüten und in den beiden großen rolligerechten Bädern. Alle Gänge können mit Rollis befahren werden. Mit dem Fahrstuhl kann man vom Oberdeck zum Unterdeck gelangen. Auf dem Oberdeck hält man sich die meiste Zeit des Tages auf. Dort sind der Steuerstand und die Segel und dort fällt viel Arbeit für die Passagiere an. Egal wie eingeschränkt man ist, helfen muß man in jedem Fall.</p>
<p>Die Passagiere sind 14 Tage vor Reiseantritt erhielten wir eine Teilnehmerliste zugeschickt, mit den Namen und Adressen von den anderen Mitreisenden. So hatte man eventuell die Möglichkeit zusammen nach Holland zu kommen. Die Lutgerdina liegt am Ijsselmeer in Enkhuizen, das ist ca. 350 km vom Josefsheim entfernt. Treffpunkt für alle war Samstagmittags um 12.00 Uhr am Schiff. Anhand der Beschreibung war es gut zu finden Zu den drei Organisatoren von W+W Segeltörn kamen noch weitere sechs Rollifahrer von denen drei eine Begleitperson dabei hatten (für eine notwendige Begleitperson muß man selber sorgen), zwei Mitsegler mit Handicap aber ohne Rollstuhl und drei Personen ohne Handicap. Insgesamt waren wir neun Frauen und acht Männer. Ich hatte als Begleitperson meinen Vater mitgenommen. Viele Mitsegler kannten sich bereits, weil sie schon öfters mitgesegelt waren.<br />
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<p>// ]]&gt;</script><br />
<a href="http://handicapnews.de/wp-content/uploads/2012/04/image009.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-548" title="Selgeln" src="http://handicapnews.de/wp-content/uploads/2012/04/image009-150x124.jpg" alt="" width="150" height="124" /></a>Nach einer kleinen Vorstellungsrunde, der Kajütenzuteilung, einer Sicherheitseinweisung und einer Besichtigung des Schiffes wurden noch einige Lebensmittel eingekauft und am späten Nachmittag legten wir ab und segelten über das Ijsselmeer nach Hoorn. Zum setzen der Segel mussten wir alle auf das Oberdeck und dort viele Knoten lösen, Kurbel drehen und an vielen Seilen ziehen. Danach konnten wir den Wind an Deck genießen. Bei jedem Richtungswechsel mussten wir aber wieder an die Arbeit. Das war sehr spannend und es gibt wirklich für jeden was zu tun Bei der Arbeit hatten wir alle viel Spaß und niemand hat sich gedrückt. Im Hafen von Hoorn haben wir uns einen Anlegeplatz gesucht, wo wir auch übernachtet haben. Das Essen wurde immer von vier Personen zubereitet, wozu wir vorher in Gruppen eingeteilt wurden.</p>
<p>Eine Gruppe war immer für das Frühstück zuständig und gleichzeitig auch für einen kleinen Mittagssnack. Eine andere Gruppe für das Abendessen. Die Gruppen mussten dann auch den Tisch decken und den Abwasch machen. Ich war mit meinem Vater und zwei Frauen in einer Gruppe und wir waren insgesamt zwei Mal mit Frühstück/Mittagssnack und ein Mal mit Abendessen d’ran. Ich konnte dabei aber leider nichts helfen. Die Küche ist riesig und man konnte gut für 20 Leute kochen. An den zwei großen Tischen war auch genug Platz, selbst mit den Rollis. Nach dem Abendessen haben wir immer die Reiseroute für den nächsten Tag geplant. Unser Skipper hat uns dann auf einer großen Karte gezeigt, von wo aus wir morgens losgefahren waren und welche Strecke wir an dem Tag zurückgelegt hatten. Danach hat er uns dann die Wetteraussichten für den kommenden Tag vorgelesen und Vorschläge gemacht, was man machen kann und auch gesagt, was auch zu gefährlich werden könnte, je nachdem, wie stark der Wind vorhergesagt war.</p>
<p><a name="860680a03a12f4005"></a>Nachdem wir in Horn wieder losgefahren sind führte uns die Route über Alkmar, Amsterdam, den Helder und der Insel Terschelling wieder zurück nach Enkhuizen. Da ab und zu ein sehr starker Seegang mit hohen Wellen herrschte mussten wir öfters Schwimmwesten zur Sicherheit tragen. Die Rollstühle wurden dann mit dicken Seilen auf dem Deck irgendwo festgebunden, so dass wir nicht hin und her rollen konnten.Abends nach dem Essen haben wir uns oft noch die Orte, wo wir zur Übernachtung angelegt hatten angeguckt. Unterwegs haben wir auch einmal plötzlich einen Seehund ziemlich nah an unserem Boot beobachten können. Interessant war es auch, wenn wir durch Kanäle gefahren sind und über dem Kanal Straßen gingen. Da unsere vier Segel ziemlich hoch waren, mussten die Brücken dann hochgeklappt werden, so dass wir drunter durchfahren konnten.</p>
<p>Autos und Fahrradfahrer mussten dann ein paar Minuten warten und die Leute haben uns dann erstaunt zugeschaut und gewunken. An einem Abend hat eine Mitreisende im Rahmen einer kleinen Lesung ihr selbst geschriebenes Buch vorgestellt. Darin hat sie ihre Erlebnisse geschildert, die sie in den vorangegangenen Jahren bei Segelfahrten mit der „Lutgerdina“ schon gemacht hat. Am letzten Abend haben wir dann als Highlight der Reise ein Nachtsegeln gemacht. Auf der Rückreise von der Insel Terschelling haben wir dann bis ca. 01.00 Uhr im dunkeln gesegelt. Mitten auf dem Ijsselmeer haben wir dann unseren Anker geworfen und somit die letzte Nacht nicht in einem Hafen sondern auf offener See, bei ausnahmsweise ruhigem Wasser verbracht. Nach einer aufregenden Woche waren wir dann Freitagsnachmittags wieder zurück in Enkhuizen an unserem Ausgangspunkt. Wir waren uns alle sehr einig, dass wir auf jeden Fall alle noch mal mitsegeln wollen.</p>
<p><strong>W+W Segeltörn-Reisen e.V.</strong><br />
Michael Wendt<br />
Berghauser Str. 109<br />
42349 Wuppertal</p>
<p>Tel +49(0)202 471747<br />
Fax+49(0)202 4968649</p>
<p>info@segeltoern-reisen.de<br />
<a href="http://www.segeltoern-reisen.de">www.segeltoern-reisen.de</a></p>
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		<title>Praktika für Menschen mit Handicap</title>
		<link>http://handicapnews.de/praktika-fur-menschen-mit-handicap/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 11:57:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Handicap</dc:creator>
				<category><![CDATA[Handicap News]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen mit Handicap]]></category>

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		<description><![CDATA[Unternehmens-Praktika sind als Einstig in den Beruf und zur Erkundung der eigenen Fähigkeiten ein probates und beliebtes Mittel. Solche Praktika werden jetzt auch für behinderte Menschen in Leipzig angeboten. Im Frühstücksraum eines Hotels am Hauptbahnhof absolviert Maryam Omidvar ihr Praktikum in einem Unternehmen. Die junge Frau ist mit der Hoteluniform bekleidet und erledigt ihre Aufgaben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://handicapnews.de/wp-content/uploads/2012/04/praktikum_handicap.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-534" title="Praktikum Handicap" src="http://handicapnews.de/wp-content/uploads/2012/04/praktikum_handicap.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Unternehmens-Praktika sind als Einstig in den Beruf und zur Erkundung der eigenen Fähigkeiten ein probates und beliebtes Mittel. Solche Praktika werden jetzt auch für behinderte Menschen in Leipzig angeboten. Im Frühstücksraum eines Hotels am Hauptbahnhof absolviert Maryam Omidvar ihr Praktikum in einem Unternehmen.</p>
<p><span id="more-533"></span></p>
<p>Die junge Frau ist mit der Hoteluniform bekleidet und erledigt ihre Aufgaben zwischen den Frühstückstischen der Hotelgäste schnell und gewissenhaft. Sie fällt nur wenigen Menschen auf, nur wer genaue hinsieht, erkennt die Besonderheit der 20-jährigen. Das Gesicht ist etwas rundlich und ihre Augen haben ein leicht asiatisches Aussehen, denn Maryam Omidvar ist vom Down-Syndrom betroffen, das in den Handicap News bereits beschrieben wurde. Bei dieser genetisch bedingten Erkrankung sind die geistigen Fähigkeiten der behinderten Menschen eingeschränkt.</p>
<p>Wie Claudia Kittler, eine Vertreterin der Diakonie in Leipzig erläuterte, stellt eine solche Einschränkung jedoch keinen Hinderungsgrund für die Aufnahme einer Beschäftigung dar. Bereits seit vier Monaten ist Kittler damit befasst, Menschen mit Behinderungen aus den Werkstätten der Diakonie zu holen und diesen ein Praktikum bei anderen Firmen, die ansonsten nur wenige Menschen mit einem Handicap beschäftigen, zu verschaffen. Ein solches Praktikum soll den behinderten Menschen mehrere Vorteile verschaffen. Der Kontakt mit Menschen ohne Behinderung stärkt das Selbstbewusstsein und außerdem bietet das Praktikum die Chance, in Anschluss eine Anstellung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu finden.</p>
<p>Das Kalkül ist auch bei Maryam Omidvar aufgegangen. Sie hat sich in einem Monat im Hotel weiter entwickelt als während ihrer Jahre in der Werkstatt der Diakonie. Auch der Manager der Hotels, Hans-Martin Schwarz ist von der Leistung der Praktikantin begeistert. Mängel in der verbalen Kommunikation hat die Praktikantin durch ihren Einsatz und ihre selbstständige Arbeitsweise wettgemacht.</p>
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		<title>Partnerschaftshilfe für Russland</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 11:51:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Handicap</dc:creator>
				<category><![CDATA[Handicap News]]></category>
		<category><![CDATA[handicap]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen mit Handicap]]></category>

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		<description><![CDATA[Die sozialen Unterschiede in Russland wachsen. Auf der einen Seite gibt es in dem Land eine immer größere Zahl an Millionären und Milliardären, auf der anderen Seite steigt die Zahl der Menschen, die in bitterer Armut an der Grenze des Existenzminimums leben. Zu dem Menschen, die auf der Schattenseite der russischen Wirtschaft stehen, gehören auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://handicapnews.de/wp-content/uploads/2012/04/handicap_russland.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-531" title="Menschen mit Handicap in Russland" src="http://handicapnews.de/wp-content/uploads/2012/04/handicap_russland.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die sozialen Unterschiede in Russland wachsen. Auf der einen Seite gibt es in dem Land eine immer größere Zahl an Millionären und Milliardären, auf der anderen Seite steigt die Zahl der Menschen, die in bitterer Armut an der Grenze des Existenzminimums leben.</p>
<p><span id="more-530"></span><br />
Zu dem Menschen, die auf der Schattenseite der russischen Wirtschaft stehen, gehören auch Menschen mit einem Handicap. Wie zum Beispiel die Menschen mit einer Behinderung in Rjasan, der Partnerstadt von Münster. Für diese behinderten Menschen gibt es keinerlei Förderung, sie werden nur verwahrt. In Rjasan sind sie im öffentlichen Straßenbild nicht zu sehen. Behinderte müssen in der Öffentlichkeit damit rechnen, schikaniert zu werden. In der russischen Stadt betreibt der Elternverein „Rostok“ eine Tagesstätte für Menschen mit einem Handicap. Aber dem Verein fehlen sowohl Erfahrungen mit dem Umgang mit Behinderten als auch finanzielle Mittel.</p>
<p>Der Verein will, dass sich die untragbare Situation für die Behinderten bessert. Um sich das erforderliche Wissen anzueignen, findet jetzt ein Austausch von Mitarbeitern aus Russland und aus Einrichtungen für Behinderte in Münster statt. Das Projekt ist auf dreieinhalb Jahre ausgelegt und wird von der Aktion Mensch gefördert. Letztes Jahr hat die erste Gruppe aus Rjasan Münster besucht. Mit dabei waren Eltern, die im Förderverein organisiert sind, sowie Mitarbeiter der Tagesstätte. Sie informierten sich in der westfälischen Stadt darüber, wie Menschen mit einer Behinderung richtig betreut werden, wie die Förderung von Behinderten erfolgt, wie Netzwerke aufgebaut werden und wie die Vorurteile gegenüber Behinderten abgebaut werden. Der Gegenbesuch von Münster nach Rjasan, über den Handicap News berichten werden, ist für den Herbst 2011 geplant.</p>
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		<title>Streit zwischen Fahrradfahrern und Sehbehinderten in Zürich</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 10:13:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Handicap</dc:creator>
				<category><![CDATA[Handicap News]]></category>
		<category><![CDATA[Sehbehindert]]></category>

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		<description><![CDATA[Menschen mit einer Sehbehinderung müssen sich zur Orientierung und zur sicheren Teilnahme der Bewegung im öffentlichen Raum an fühlbaren Grenzen orientieren. In Zürich sind die Grenzen der Gehsteige daher mit vier Zentimeter hohen Kanten ausgestattet. Wie jetzt in Handicap News in der Schweiz vermeldet wurde, werden diese Maßnahmen von den Zweiradfahrern der Stadt als Handicap [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://handicapnews.de/wp-content/uploads/2012/03/sehbehindert.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-528" title="Sehbehindert" src="http://handicapnews.de/wp-content/uploads/2012/03/sehbehindert.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Menschen mit einer Sehbehinderung müssen sich zur Orientierung und zur sicheren Teilnahme der Bewegung im öffentlichen Raum an fühlbaren Grenzen orientieren. In Zürich sind die Grenzen der Gehsteige daher mit vier Zentimeter hohen Kanten ausgestattet. Wie jetzt in Handicap News in der Schweiz vermeldet wurde, werden diese Maßnahmen von den Zweiradfahrern der Stadt als Handicap empfunden.</p>
<p><span id="more-527"></span></p>
<p>Die Fahrradfahrer in der Stadt werden nach eigenem Bekunden durch die Gehsteigerhöhungen behindert. Nach Auffassung des Gemeinderates Matthias Probst von den Grünen führen die erhöhten Gehsteigkanten zu einer deutlichen Gefährdung der Radfahrer. Nach seiner Auffassung, der sich noch fünf weitere Gemeinderäte anschlossen, sollten die Ränder der Bürgersteige wieder abgesenkt werden.</p>
<p>Auf wenig Verständnis stieß diese Forderung bei Olga Manfredi, die die Behindertenkonferenz in Zürich leitet. Nach ihrer Beobachtung stellen die erhöhten Gehsteigränder selbst für Rollstuhlfahrer kein ernsthaftes Hindernis dar. Für Fahrradfahrer sei dies ähnlich, wenn sie sich an die Verkehrsregeln hielten und vor dem Gehsteigende abbremsen würden.</p>
<p>Die Eingabe von Probst empfindet Manfredi daher als rücksichtslos gegenüber den Menschen, die eine Sehbehinderung haben. Für dieses wäre es lebensgefährlich, wenn sie die Grenzen der Gehsteige nicht mehr wahrnehmen könnten.  Die geforderte Absenkung wird daher auch von der Behindertenkonferenz nicht befürwortet. Stattdessen wird den Radfahrern empfohlen, im Straßenverkehr mehr Rücksicht zu üben und am Ende der Gehsteige die erforderliche Vorsicht walten zu lassen.</p>
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		<title>Grad der Behinderung oder Grad der Schädigungsfolgen</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 10:26:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Handicap</dc:creator>
				<category><![CDATA[Behindertenausweis]]></category>
		<category><![CDATA[grad der behinderung]]></category>

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		<description><![CDATA[Rechtlich sind Menschen mit Behinderung folgendermaßen definiert: &#8220;Menschen sind behindert, wenn ihre körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweichen und daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist. Sie sind von Behinderung bedroht, wenn die Beeinträchtigung zu erwarten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://handicapnews.de/wp-content/uploads/2012/03/bobath.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-522" title="Grad der Behinderung" src="http://handicapnews.de/wp-content/uploads/2012/03/bobath.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></span></strong>Rechtlich sind Menschen mit Behinderung folgendermaßen definiert: &#8220;Menschen sind behindert, wenn ihre körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweichen und daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist. Sie sind von Behinderung bedroht, wenn die Beeinträchtigung zu erwarten ist.&#8221;</p>
<p><span id="more-518"></span></p>
<p>Der GdB (<a title="Grad der Behinderung" href="http://www.behindertenausweis24.de/grad-der-behinderung/grad-der-behinderung.html" target="_blank">Grad der Behinderung</a>) oder der GdS (Grad der Schädigungsfolgen) ist der Anteil, in welcher Höhe Schwerstbehinderte eine Einschränkung aufweist. Diese kann körperlich, geistig und seelisch bestimmt werden und zeigt die soziale Auswirkung auf Grund dieser Beeinträchtigung.</p>
<p>Der <em>Grad der Behinderung</em> kann wie der <em>Grad der Schädigungsfolgen</em> zwischen 20 und 100 liegen und wird grundsätzlich in 10er Schritten aufgeschlüsselt. Der<em> Grad der Behinderung</em> wird nicht in Prozent angegeben, sondern hat keine hintere Bezeichnung und wird rein mit der Zahl definiert. Ab einem<em> Grad der Behinderung</em> von 50 gilt man in Deutschland als schwerstbehindert und hat einen Anspruch auf einen sogenannten Ausweis. Hier werden die <em>Grad der Behinderung</em> eingetragen und dienen zur Vorlage für Ämter und Behörden.</p>
<p>Den Ausweis stellt zudem das Versorgungsamt aus. Sollte sich der Gesundheitszustand des Betroffenen ändern oder verbessern, kann eine Neufestsetzung des <em>Grades der Behinderung</em> beantragt werden. Hier wird dann nachträglich &#8211; sofern tatsächlich eine Änderung stattgefunden hat &#8211; der <em>Grad der Behinderung</em> ab- oder aufgestuft. Den Grad der Behinderung wie auch den Grad von Schädigungsfolgen werden durch ärztliche Gutachter und bereits vorhandenen Befunden festgestellt.</p>
<p>Eine der Hauptentscheidungen für die Berechnung des <em>Grades der Behinderung</em> ist die Funktionsbeeinträchtigungen des Betroffenen und inwiefern diese sich im sozialen Leben auswirken. Die Kriterien wie Bestimmungen des <em>Grades der Behinderung</em> sind seit dem Jahr 2009 auf versorgungsmedizinische Grundsätze gebunden. Der <a title="Grad der Behinderung" href="http://www.behindertenausweis24.de/grad-der-behinderung/grad-der-behinderung.html" target="_blank">Grad der Behinderung</a> wie der <em>Grad der Schädigungsfolgen</em> wird mit den gleichen Kriterien bemessen. Der Unterschied der beiden Bezeichnungen liegt darin, dass beim <em>Grad der Schädigung</em> lediglich die kausalen Schädigungsfolgen, beim Grad der Behinderung alle gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie Störungen addiert werden und somit den Grad feststellen. Beide sind aber Feststellungen über Funktionsbeeinträchtigungen.</p>
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		<title>Europas erster Circus mit behinderten Artisten erwartet Sie</title>
		<link>http://handicapnews.de/europas-erster-circus-mit-behinderten-artisten-erwartet-sie/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Mar 2012 12:09:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Handicap</dc:creator>
				<category><![CDATA[Handicap News]]></category>
		<category><![CDATA[Zirkus mit Handicap]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Circus Fantasticus ist ein Circus, in dem ganz besondere Artisten auftreten. Sämtliche Artisten, die in dem Circus auftreten, haben eine Behinderung.  Der Zirkusveranstalter Ralph Büsing hat zusammen mit seiner Partnerin Renate Weidner in ganz Deutschland Menschen mit einem Handicap gesucht, die mit einem besonderen Talent dennoch eine Zirkusaufführung bestreiten können. Für Büsing und Weidner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://handicapnews.de/wp-content/uploads/2012/03/zirkus-mit-handicap.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-512" title="Zirkus mit Handicap" src="http://handicapnews.de/wp-content/uploads/2012/03/zirkus-mit-handicap.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Der <a title="Zirkus mit Handicap" href="http://www.circusfantasticus.de/">Circus Fantasticus</a> ist ein Circus, in dem ganz besondere Artisten auftreten. Sämtliche Artisten, die in dem Circus auftreten, haben eine Behinderung.  Der Zirkusveranstalter Ralph Büsing hat zusammen mit seiner Partnerin Renate Weidner in ganz Deutschland Menschen mit einem Handicap gesucht, die mit einem besonderen Talent dennoch eine Zirkusaufführung bestreiten können.</p>
<p><span id="more-511"></span></p>
<p>Für Büsing und Weidner ist dies nicht das erste Projekt mit behinderten Menschen. Bereits seit 25 Jahren stellen die beiden immer wieder Projekte vor, die zur Integration von Menschen mit einer Behinderung beitragen sollen. Mit dem Circus Fantasticus haben sie Mitte 2010 ein Projekt ins Leben gerufen, dass eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit von Menschen mit einem Handicap unter Beweis stellt. So tritt im Circus Fantasticus etwa Thomas Hoffmarck auf. Der 43-jährige sitzt im Rollstuhl und arbeitet in dem Zirkus als Hochseilartist. Mit großem Geschick steuert er seinen Rollstuhl über zwei parallel gespannte Stahlseile und lässt sich zum Abschluss seiner Zirkusvorführung von einem Trapez auf den Boden der Manege gleiten.</p>
<p>Neben Hoffmarck arbeiten weitere 15 Menschen mit einer Behinderung im Circus Fantasticus. Sie sind hier als Feuerschlucker, Tänzer, Zauberer oder Clowns tätig und bieten den Zuschaueren vier Tage in der Woche ein Programm voller Abwechslung, das nicht hinter dem Programm in einem Zirkus mit nicht behinderten Artisten zurücksteht.  Hoffmarck hat seit einem Arbeitsunfall, der ihn vor 20 Jahren in den Rollstuhl brachte, immer wieder nach Herausforderungen gesucht. So legte er bereits die Strecke von Köln nach Istanbul im Rollstuhl zurück wagte mit einem Mono-Ski einen 40-Meter-Sprung.</p>
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		<title>Alkohol im motorisierten Rollstuhl mit Vorsicht genießen</title>
		<link>http://handicapnews.de/alkohol-im-motorisierten-rollstuhl-mit-vorsicht-geniesen/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Mar 2012 11:55:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Handicap</dc:creator>
				<category><![CDATA[Handicap News]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Rollstuhlfahrer, der mit einem Krankenrollstuhl mit Motorbetrieb unterwegs ist, muss beim Genuss von Alkohol vorsichtig sein. Denn entgegen landläufiger Meinung gelten die Promille-Grenzwerte für Fahrradfahrer nicht für ihn, sondern es werden strengere Maßstäbe angelegt. Während ein unter Alkoholeinfluss stehender Radfahrer bis zu einer Blutalkoholkonzentration von 1,6 Promille ohne Sanktionen davonkommt, muss ein Behinderter, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://handicapnews.de/wp-content/uploads/2012/03/alkohol_im_rollstuhl.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-509" title="Alkohol im Rollstuhl" src="http://handicapnews.de/wp-content/uploads/2012/03/alkohol_im_rollstuhl.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ein Rollstuhlfahrer, der mit einem Krankenrollstuhl mit Motorbetrieb unterwegs ist, muss beim Genuss von Alkohol vorsichtig sein. Denn entgegen landläufiger Meinung gelten die Promille-Grenzwerte für Fahrradfahrer nicht für ihn, sondern es werden strengere Maßstäbe angelegt.</p>
<p><span id="more-504"></span></p>
<p>Während ein unter Alkoholeinfluss stehender Radfahrer bis zu einer Blutalkoholkonzentration von 1,6 Promille ohne Sanktionen davonkommt, muss ein Behinderter, der mit einem motorisierten Rollstuhl unterwegs ist, bereits früher mit einer Bestrafung rechnen. Bereits ab 1,1 Promille gilt ein Mensch mit Handicap, der einen Rollstuhl mit Motorbetrieb benutzt, als fahruntauglich. Zu diesem Urteil kam das Oberlandesgericht Nürnberg, das ein vorinstanzliches Urteil von 60 Tagessätzen gegen einen alkoholisierten Rollstuhlfahrer bestätigte.</p>
<p>Der behinderte Mann war nach dem Genuss von Alkohol auf dem Weg zu einer Tankstelle, um noch Zigaretten zu kaufen. Für den Weg benutzte er einen Krankenrollstuhl mit drei Rädern und Motorantrieb. Die Polizei stoppten den Mann, der nicht durch einen Fahrfehler aufgefallen war, und führte eine Alkoholmessung durch. Hierbei wurde ein Wert von 1,25 Promille gemessen.</p>
<p>Gegen die dann folgende Bestrafung legte der Rollstuhlfahrer mit der Begründung, er habe schließlich den Fahrradweg benutzt, Widerspruch ein. Nach seiner Auffassung müsste auf dem Radweg die Grenze von 1,6 Promille, die bei Radfahrern angewendet wird, zum Tragen kommen.</p>
<p>Dem konnten die Richter in Nürnberg nicht folgen. Sie stuften das Gefährdungspotenzial eines dreiräderigen Rollstuhls höher als das eines Fahrrads ein, weil ein solcher Rollstuhl im Gegensatz zum Fahrrad nicht umfallen könne. Diese Handicap News sind unter dem AZ: 2 St OLG Ss 230/10 beim Oberlandesgericht Nürnberg zu finden.</p>
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